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Minimalismus hat viele Vorteile

  • vor 14 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit
„Wer wenig besitzt, wird umso weniger besessen: Gelobt sei die kleine Armut!“ (Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und Altphilologe, 1844 – 1900)

Beim Minimalismus geht es darum herauszufinden, wer und was Dir im Leben wichtig ist und dann Deine Zeit, Energie und Finanzen vornehmlich für diese Menschen und Aktivitäten einzusetzen.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass Du Dich möglichst nur mit den Dingen umgibst, die Du brauchst und gebrauchst.


Weniger zu konsumieren und weniger zu besitzen, führt zu einer Reihe von Vorteilen. Manche sind naheliegend, andere erschließen sich erst im Laufe der Zeit.


Hier sind einige wichtigsten Vorteile aufgeschrieben, um Dich zu motivieren, Dich vom Ballast zu lösen oder ihn erst gar nicht zuzulassen.


Zufriedener sein. Die Fixierung auf Konsum und Kram ist oft Ausdruck innerer Leere. Ein einfaches Leben führt zu mehr Glück und Zufriedenheit, weil Wichtigeres als das Materielle im Mittelpunkt steht: Die Menschen, die Umwelt, Deine Gesundheit und Deine Leidenschaften.


Mehr finanzielle Möglichkeiten. Der beste Rat bei Geldsorgen und Schulden ist, weniger auszugeben, als man einnimmt. Minimalist(inn)en fällt das leicht. Sie leben unter ihren Verhältnissen und konsumieren mit Bedacht. Früher oder später führt die erhöhte Sparquote dann auch zu einer finanziellen Freiheit.


Weniger arbeiten. Ein einfaches Leben kann der Ausweg aus dem Hamsterrad sein. Die geringeren Ausgaben und die erhöhte Sparquote machen es oft möglich, die Arbeitszeit zu verkürzen. Eine Reduzierung von täglich einer viertel Stunde entspricht bereits acht volle Arbeitstage pro Jahr. Ein Sabbatical, früher in Rente zu gehen und ein Arbeitgeberwechsel sind weitere Trümpfe, die Minimalist(inn)en in der Hand haben.


Zeit sinnvoll nutzen. Du bezahlst Dinge nicht nur mit Geld, sondern vor allem mit Deiner Lebenszeit. Die ist knapp und wird jeden Augenblick knapper. Verbringe sie so oft wie möglich mit Deinen Lieben und Leidenschaften und der Verwirklichung Deiner Träume.


Erfolgreicher sein. Wenn Du weißt, wie Du Dich selbst verwirklichen möchtest, wird es Dir leichter fallen, Dich vom Konsumdenken zu lösen, gute Gewohnheiten zu etablieren, Streaks zu verlängern und Deine Ziele zu erreichen.


Freiheit wagen. Der Benediktinerpater Anselm Grün sagt: „Nur wer sein Herz an nichts Geschaffenes hängt, wer loslassen kann, wo andere hängen, der ist wirklich frei.“


Achtsamer leben. Weniger statt mehr, Ordnung statt Chaos, langsam statt schnell, leise statt laut, Singletasking statt Multitasking, Verwirklichung statt Bespaßung … Minimalismus führt zu mehr Achtsamkeit und ist ein Gegenentwurf zur heutigen Überfülle, Schnelllebigkeit, Reizüberflutung und digitaler Verfügbarkeit.


Mehr Nachhaltigkeit. Unser westlicher Lebensstil mit seinem gigantischen Ausmaß an Konsum, Mobilität, Ressourcenverbrauch und Verzehr tierischer Produkte hat dazu geführt, dass die Erde in einem desaströsen Zustand ist. Ein einfaches Leben ist ein Ausweg aus dem Konsumpf. Es verbessert Deinen ökologischen Fußabdruck in allen Lebensbereichen.


Kindern und anderen ein Beispiel sein. Dass Lebensglück kaum etwas mit der Anzahl der Besitztümer zu tun hat, lernt man nicht in der Schule und schon gar nicht in den Medien oder Fußgängerzonen.


Qualität statt Quantität. Umgebe Dich mit ausgesuchten, hochwertigen Dingen und nicht mit Haufen von Billigwaren. Denn Lebensqualität geht vor Lebensquantität.


Weniger suchen. Besitzt Du nur Dinge, die Du auch wirklich (ge)brauchst, kannst Du einfacher Ordnung halten und geht weniger verloren bzw. findest Du etwas schneller wieder.


Weniger putzen und entstauben. Je weniger Dinge Du Dein Eigen nennst, desto einfacher wird es Dir fallen, Dein Zuhause sauber zu halten.


Wohlfühlatmosphäre erschaffen. Eine ansprechende Wohnung mit Dingen, die Du verwendest und Dir am Herzen liegen, aber auch mit freien Flächen an den Wänden, in den Regalen und am Boden unterstützt Dich dabei, Körper, Geist und Seele zu beruhigen und in Einklang zu bringen.


Stress reduzieren. Wenn Du minimalistisch wohnst, lebst Du entspannter.


Sich klar präsentieren. Deine minimalistisch eingerichtete Wohlfühlwohnung ist auch ein Statement, wer Du bist, wen Du magst, wofür Du brennst und womit Du Dich beschäftigst.


Das freigewordene Zimmer sinnvoll nutzen. Hast Du so weit ausgemistet, dass Du ein Zimmer zu viel hast, könntest Du es als WG-Zimmer vermieten, Dich bei einem Gastgeberdienst wie Airbnb, Couchsurfing oder Warm Showers anmelden, Geflüchtete aufnehmen oder den Raum als Home Office nutzen.


Auf kleinerer Fläche leben. Wenn Du mit weniger Wohnfläche auskommst, könntest Du auch in eine kleinere Wohnung ziehen, die nicht mehr kostet als die jetzige, ruhiger gelegen ist oder näher an Deinem Arbeitsplatz liegt.


Stressfrei umziehen. Je minimalistischer Du wohnst, desto schneller, entspannter und günstiger wird Dein nächster Umzug über die Bühne gehen.


Ans Ende denken. Überlege gut, was Du ansammelst. Wenn Du Dich von dieser Erde verabschiedest, wird jemand Deine vier Wände ausräumen müssen. Särge haben nun mal keine Regale.



"Einfach bewusst"

von Christof Herrmann



 
 
 

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